Der Spätsommer in Bayern hatte uns alle vier in dieses alte Ferienhaus bei Bad Tölz getrieben. Die Holzbalken knarrten bei jedem Schritt, der Garten grenzte direkt an den Waldrand, und der kleine Pool funkelte wie ein blauer Edelstein in der prallen Nachmittagssonne. Unsere Männer waren schon früh losgezogen zum Fußballturnier in München – irgendein Benefizspiel mit alten Kumpels. Anna und ich blieben zurück. Wir hatten uns kaum abgesprochen, aber irgendwie war klar, dass wir den Tag nicht mit Sightseeing verbringen würden.
Anna war drei Jahre älter als ich, 34, schlank, mit diesen langen, welligen dunkelblonden Haaren, die ihr ständig ins Gesicht fielen. Sie arbeitete als Grafikdesignerin in einer Münchner Agentur, hatte immer diesen leicht ironischen Zug um den Mund und eine Art, einen anzusehen, als würde sie schon längst wissen, was man gleich sagen würde. Ich mochte das. Ich mochte es viel zu sehr. Ich selbst, Sarah, 31, Lehrerin für Deutsch und Geschichte, war diejenige, die immer alles plante, immer die Vernünftige. Bis heute.
Wir lagen nebeneinander auf den breiten Holzliegen direkt am Pool. Oben ohne, nur noch die knappen Bikini-Höschen. Die Sonne brannte auf unsere Haut, der Joint kreiste schon zum zweiten Mal. Der Rauch hing träge in der heißen Luft. Ich spürte, wie sich alles verlangsamte, wie die Welt weich wurde und gleichzeitig jede Berührung der Sonne auf meiner Haut intensiver. Anna streckte sich neben mir, ihre kleinen, festen Brüste hoben sich mit dem Atem, die Brustwarzen hart von der leichten Brise, die vom Wald herüberkam.
„Gott, ich bin so geil“, sagte sie plötzlich ganz leise, fast als würde sie mit sich selbst reden. „Die Jungs sind weg, und ich liege hier mit dir und kann an nichts anderes denken als daran, wie nass ich schon wieder bin.“
Ich drehte den Kopf zu ihr. Mein Herz schlug plötzlich bis zum Hals. Wir hatten schon mal rumgemacht, vor zwei Jahren auf einer Silvesterparty, betrunken, schnell, nur ein langer, tiefer Kuss im Treppenhaus. Danach hatten wir nie wieder darüber gesprochen. Aber ich hatte es nie vergessen. Und heute war sie wieder da, diese Spannung, nur tausendmal stärker.
„Dann warte nicht“, antwortete ich. Meine Stimme klang fremd, rau. „Ich hab meinen kleinen Reisefreund dabei. Den schwarzen mit den vibrierenden Ohren.“
Anna lächelte langsam, dieses gefährliche Lächeln, das immer ein bisschen spöttisch und gleichzeitig hungrig wirkte. Sie setzte sich auf, ihre Haare fielen über eine Schulter. Die Sonne ließ ihre Haut golden schimmern.
„Hol ihn“, sagte sie nur.
Ich stand auf, spürte die Hitze zwischen meinen Beinen, als ich barfuß über die warmen Terrassenplatten ins Haus lief. Mein Puls hämmerte. Im Schlafzimmer kramte ich den Vibrator aus meinem Kulturbeutel, schaltete ihn probehalber kurz ein. Das tiefe, gleichmäßige Summen ließ mich erschauern. Als ich wieder rauskam, hatte Anna ihren Slip schon ausgezogen. Sie saß mit angezogenen Beinen auf der Liege, die Knie leicht gespreizt. Ihre glatt rasierte Scham glänzte leicht in der Sonne. Sie sah mich an, ohne Scham, nur mit dieser ruhigen, fordernden Neugier.
Ich legte den Vibrator neben sie und setzte mich direkt vor sie auf den Rand der Liege. Unsere Knie berührten sich. Eine Weile sagten wir nichts. Dann beugte ich mich vor und küsste sie.
Es war, als hätte jemand ein Streichholz an ein Pulverfass gehalten. Der Kuss war sofort tief, nass, hungrig. Ihre Zunge strich über meine, sie schmeckte nach dem süßlichen Rauch des Joints und nach etwas, das nur Anna war. Meine Hände legten sich auf ihre Taille, glitten höher, umfassten ihre Brüste. Sie waren klein und fest, die Nippel hart unter meinen Daumen. Anna stöhnte leise in meinen Mund, ein Geräusch, das direkt zwischen meine Beine fuhr.
Ohne den Kuss zu unterbrechen, griff sie nach dem Vibrator, schaltete ihn auf die mittlere Stufe und drückte ihn zwischen uns. Das Summen traf zuerst ihre Klitoris, dann meine, als wir uns näher aneinanderpressten. Die Vibration schoss wie Strom durch meinen Unterleib. Ich keuchte auf, grub meine Fingernägel in ihre Schultern.
„Fass mich an“, flüsterte sie an meinen Lippen. „Ich will deine Finger spüren.“
Ich zögerte keine Sekunde mehr. Meine rechte Hand glitt über ihren flachen Bauch, tiefer, zwischen ihre Schenkel. Sie war unglaublich nass. Heiß. Glitschig. Meine Finger glitten wie von selbst zwischen ihre Schamlippen, teilten sie, fanden ihre geschwollene Klitoris und umkreisten sie langsam. Anna zuckte zusammen, drückte sich meiner Hand entgegen. Gleichzeitig schob sie ihre eigene Hand in mein Höschen, fand sofort meinen Eingang und drang mit zwei Fingern in mich ein. Wir stöhnten gleichzeitig auf.
Es war völlig anders als mit Männern. Es war weicher, präziser, als würde sie genau wissen, wie es sich für mich anfühlte. Sie krümmte ihre Finger leicht, traf diesen Punkt tief in mir, der mich sofort zittern ließ. Ich machte dasselbe bei ihr, rieb ihre Klit fester, tauchte dann zwei Finger in ihre heiße Enge. Das Geräusch unserer nassen Finger, unser Keuchen, das Summen des Vibrators – alles vermischte sich zu einer geilen, verbotenen Sinfonie.
Ich rutschte von der Liege, kniete mich auf das große Badetuch, das wir ausgebreitet hatten. Anna verstand sofort. Sie spreizte ihre Beine weiter, legte einen Fuß auf meine Schulter. Ihr Geschlecht war direkt vor meinem Gesicht, rosig, glänzend, die inneren Lippen leicht geöffnet. Ich atmete ihren Duft ein – süß, moschusartig, erregend. Dann senkte ich meinen Mund auf sie.
Der erste Zungenstrich ließ sie laut aufstöhnen. Ich leckte sie langsam, von unten nach oben, umkreiste ihre Klitoris mit der Zungenspitze, saugte sie vorsichtig zwischen meine Lippen. Sie schmeckte göttlich. Ich schob zwei Finger wieder in sie, krümmte sie, fand den leicht rauen Punkt an ihrer Vorderwand und massierte ihn rhythmisch, während ich ihren Kitzler weiter leckte. Annas Hände verkrallten sich in meinen Haaren. Ihre Hüften bewegten sich kreisend gegen mein Gesicht. Ihr Stöhnen wurde höher, dringlicher.
„Genau so… fuck, Sarah… nicht aufhören…“
Ich spürte, wie ihre Schenkel anfingen zu zittern. Ich saugte fester, bewegte meine Finger schneller. Plötzlich spannte sich ihr ganzer Körper an, sie drückte meinen Kopf fest gegen sich und kam mit einem langen, unterdrückten Schrei. Ich fühlte die Kontraktionen um meine Finger, spürte, wie noch mehr Nässe aus ihr herauslief. Ich leckte sie sanft weiter, bis die Wellen verebbten.
Als sie wieder atmen konnte, zog sie mich hoch und küsste mich heftig. Sie schmeckte sich selbst auf meinen Lippen und schien das nur noch geiler zu finden. Dann drückte sie mich zurück auf die Liege, zog mir das Höschen herunter und warf es achtlos zur Seite.
„Jetzt du“, flüsterte sie mit diesem dunklen, verlangenden Ton in der Stimme.
Sie kniete sich zwischen meine weit gespreizten Beine. Ihre Hände strichen über die Innenseiten meiner Schenkel, langsam, fast andächtig. Dann senkte sie den Kopf. Ihre Zunge war warm und weich. Sie leckte mich zuerst ganz flach, breit, als wollte sie jeden Tropfen meiner Erregung aufnehmen. Dann konzentrierte sie sich auf meine Klitoris, saugte sie ein, ließ ihre Zunge schnell flattern. Gleichzeitig drangen zwei ihrer Finger in mich ein, tief und sicher. Sie fand sofort den richtigen Winkel, massierte meinen G-Punkt mit genau dem Druck, den ich brauchte.
Ich hatte noch nie so schnell die Kontrolle verloren. Mein Rücken bog sich durch, ich krallte mich in das Handtuch unter mir. Das Gefühl war überwältigend – ihre warme Zunge, die saugenden Lippen, die Finger, die mich von innen massierten. Ich spürte, wie sich der Orgasmus aufbaute, wie eine riesige Welle, die immer höher stieg.
„Anna… ich… ich komme gleich…“
Sie antwortete nicht, machte nur weiter, schneller, intensiver. Als der Höhepunkt mich traf, war es, als würde etwas in mir zerbersten. Ich spritzte. Zum ersten Mal in meinem Leben spritzte ich richtig. Ein warmer Schwall floss aus mir heraus, über ihre Finger, über ihr Kinn. Anna stöhnte zufrieden auf und leckte alles auf, trank mich, während ich unter ihr zuckte und schrie. Meine Beine zitterten unkontrolliert. Es hörte gar nicht mehr auf.
Erst als ich völlig erschöpft zurücksank, hob sie den Kopf. Ihr Mund und ihr Kinn glänzten. Sie lächelte mich an, ein Lächeln voller Triumph und Zärtlichkeit zugleich. Dann kroch sie über mich, küsste mich tief, ließ mich mich selbst schmecken. Wir blieben eine Weile so liegen, Haut an Haut, unsere Brüste aneinandergepresst, unsere Herzen rasten im gleichen Takt.
Doch die Hitze zwischen uns war noch lange nicht verglüht. Nach ein paar Minuten, in denen wir nur leise lachten und uns streichelten, stand Anna auf und zog mich hoch.
„Komm mit rein. Hier draußen wird es gleich zu heiß.“
Wir ließen die Handtücher liegen, gingen nackt ins kühle Haus. Die Holzdielen fühlten sich angenehm kühl unter meinen Füßen an. Im großen Wohnzimmer mit dem breiten, hellen Ecksofa blieb sie stehen. Das Licht, das durch die großen Fenster fiel, malte helle Streifen auf ihren Körper.
Sie drückte mich gegen die Lehne des Sofas, küsste mich wieder, diesmal langsamer, tiefer. Ihre Hände wanderten über meinen Rücken, packten meinen Po, kneteten ihn. Ich tat dasselbe bei ihr, zog sie fest an mich, spürte, wie unsere nassen Schamlippen sich aneinander rieben, als wir die Beine leicht spreizten. Der Kontakt war elektrisierend.
Anna drehte mich um, beugte mich über die breite Lehne. Mein Oberkörper lag auf den weichen Polstern, mein Po ragte ihr entgegen. Sie ging hinter mir in die Knie, spreizte meine Pobacken mit beiden Händen und leckte mich von hinten. Ihre Zunge glitt über meinen Eingang, höher, kreiste um meinen Anus. Ich keuchte auf – das hatte noch nie jemand bei mir gemacht. Es fühlte sich verboten und unglaublich gut an. Sie leckte mich ausgiebig, während ihre Finger wieder in meine Vagina stießen, diesmal drei auf einmal. Ich war so nass, dass sie leicht hineinglitten.
Ich drückte mich ihr entgegen, wollte mehr. Sie verstand. Der Vibrator summte wieder auf. Sie setzte ihn direkt auf meine Klitoris, während sie mich weiter mit den Fingern fickte. Die Kombination war fast zu viel. Ich spürte den nächsten Orgasmus schon wieder aufsteigen, schneller diesmal, brutaler. Meine Beine begannen zu zittern.
„Komm für mich“, flüsterte sie hinter mir. „Ich will spüren, wie du nochmal spritzt.“
Das war zu viel. Ich kam mit einem langen, heiseren Schrei, meine Beine gaben fast nach. Wieder floss es aus mir heraus, tropfte auf den Boden. Anna hielt mich fest, ließ den Vibrator genau dort, wo er sein musste, bis ich völlig fertig war.
Sie zog mich hoch, drehte mich um und küsste mich. Dann setzte sie sich selbst auf die Kante des Sofas, legte sich zurück und zog mich auf sich. Wir positionierten uns so, dass unsere nassen, heißen Geschlechter sich direkt berührten. Tribbing. Ich hatte das Wort schon mal gelesen, aber nie verstanden, wie intensiv es sein konnte. Wir begannen, uns aneinander zu reiben, langsam erst, dann immer schneller. Unsere Klitorisse rieben sich bei jeder Bewegung, unsere Nässe vermischte sich, machte alles glitschig und heiß.
Anna griff nach meinen Brüsten, knetete sie, zog an meinen Nippeln. Ich stützte mich auf ihren Schultern ab, sah ihr direkt in die Augen, während wir uns immer schneller aneinander rieben. Ihr Blick war glasig vor Lust, ihr Mund leicht geöffnet. Ich spürte, wie sich in mir schon wieder alles zusammenzog.
„Ich komme gleich wieder…“, keuchte ich.
„Mit mir… zusammen…“, antwortete sie atemlos.
Wir bewegten uns wie im Rausch, die Reibung wurde fast schmerzhaft intensiv, dann brach der Damm. Wir kamen gleichzeitig, pressten uns fest aneinander, zitterten, stöhnten in den Mund der anderen. Ich spürte, wie ihre Muskeln zuckten, wie ihre Nässe sich mit meiner vermischte, wie wir beide einfach nur noch aus purem Gefühl bestanden.
Danach blieben wir einfach so liegen. Verschränkt, verschwitzt, erschöpft. Das Sofa unter uns war nass. Die Sonne stand schon tiefer, warf lange Schatten durch die großen Fenster. Wir sagten lange nichts. Nur unsere Hände streichelten sich langsam, fast zärtlich.
Anna drehte den Kopf zu mir, sah mich mit diesem neuen, weichen Blick an.
„Das war… ich hab so etwas noch nie gefühlt“, flüsterte sie.
Ich nickte nur. Ich wusste genau, was sie meinte. Etwas hatte sich verändert. Nicht nur für diesen einen Nachmittag. Etwas in mir war aufgewacht, das ich nie wieder würde einsperren können. Und als ich ihren warmen Körper an meinem spürte, ihre ruhigen Atemzüge hörte, wusste ich, dass wir gerade erst angefangen hatten – auch wenn wir beide in diesem Moment nicht darüber sprachen.
Wir blieben noch lange so liegen. Nackt. Verbunden. Während draußen die Sonne langsam hinter den Tannen verschwand und die ersten kühlen Abendlüfte durch die offene Terrassentür hereinwehten.
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Comments1
Anonymous3 days ago die Szene mit dem Vibrator... uff einfach nur geil