Die Wohnungstür fiel mit einem dumpfen Knall ins Schloss, als wir gegen halb vier Uhr morgens aus dem Uber stolperten. Die Halloween-Party im alten Fabrikloft am Hafen war legendär gewesen – zu viel billiger Wodka, zu laute Musik und zu viele Kostüme, die mehr Haut zeigten als verhüllten. Ich, Tom, trug noch meinen zerknitterten weißen Arztkittel, die Stethoskop-Kette baumelte nutzlos um meinen Hals. Neben mir lachte Anna leise, ihre Krankenschwester-Uniform – ein viel zu kurzes weißes Kleidchen mit rotem Kreuz auf der Brust – war verrutscht und gab den Blick auf den Ansatz ihrer schwarzen Strümpfe frei. Sie roch nach Schweiß, Parfüm und dem süßen Likör, den sie den ganzen Abend über getrunken hatte.
„Scheiße, ich bin fertig“, murmelte ich und kickte meine Schuhe in die Ecke des Flurs. Anna kickte ihre High Heels hinterher und drehte sich zu mir um. Ihr Gesicht war gerötet, die dunklen Haare klebten an ihrer Stirn. „Ich auch. Aber erst will ich noch duschen. Geh schon mal ins Bett, ich komm gleich nach.“
Ich nickte nur, zu müde, um zu widersprechen. Anna und ich waren seit fast zwei Jahren zusammen, und ich kannte ihre Stimmung nach solchen Partys. Manchmal wollte sie noch Sex, manchmal einfach nur schlafen. Heute schien es eher auf Letzteres hinauszulaufen. Ich schleppte mich ins Schlafzimmer, warf den Kittel über den Stuhl und ließ mich in Boxershorts aufs Bett fallen. Die Matratze fühlte sich himmlisch an. Kaum hatte ich die Augen geschlossen, driftete ich schon weg.
Irgendwann später – die Digitaluhr zeigte 3:47 – spürte ich, wie die Matratze neben mir nachgab. Ein warmer Körper schob sich unter die Decke. Der vertraute Duft von Annas Vanille-Parfüm umhüllte mich. Ich brummte schlaftrunken, ohne die Augen zu öffnen. „Alles gut bei dir?“
Statt einer Antwort spürte ich eine Hand, die langsam über meinen Bauch strich und direkt unter den Bund meiner Boxershorts glitt. Finger umschlossen meinen schlaffen Schwanz und begannen, ihn sanft zu massieren. Ich stöhnte leise auf. „Anna… ich bin echt kaputt…“
„Dann lass mich machen“, flüsterte eine Stimme dicht an meinem Ohr. Die Stimme klang tiefer als sonst, rauer, fast als hätte sie gerade erst eine Zigarette geraucht. Aber im Halbschlaf und mit dem Restalkohol im Blut registrierte ich es nicht richtig. Die Hand wurde schneller, mein Schwanz reagierte trotz Müdigkeit sofort. Blut pumpte hinein, und innerhalb von Sekunden war ich hart wie Stahl.
Die Decke wurde zurückgeschlagen. Ich spürte kühle Luft auf meiner Haut, dann heiße, feuchte Lippen, die sich um meine Eichel schlossen. Ein tiefes, genussvolles Stöhnen vibrierte um meinen Schaft. Die Zunge kreiste langsam, dann schneller, saugte, leckte die Unterseite entlang, während die Hand den Rest meines Schwanzes fest umschloss und im gleichen Rhythmus pumpte. Fuck, das fühlte sich unglaublich an. Besser als sonst, intensiver, gieriger. Ich griff blind in die Haare der Frau, die mich gerade verwöhnte, und hielt sie fest.
„Scheiße, Baby… das ist gut“, keuchte ich. Meine Hüften zuckten unwillkürlich nach oben. Sie nahm mich tiefer auf, bis ich ihren Rachen spürte. Kein Würgen, nur ein tiefes, zufriedenes Summen. Ihre freie Hand kratzte leicht über meinen Oberschenkel, wanderte höher und massierte meine Eier. Der Druck in meinem Unterleib baute sich viel zu schnell auf. Ich hatte keine Chance, mich zurückzuhalten.
„Ich komm gleich… fuck…“
Sie saugte nur noch fester, ihre Zunge flatterte über meine Spitze. Mit einem langen, tiefen Stöhnen entlud ich mich in ihren Mund. Heiße Schübe schossen aus mir heraus, und sie schluckte alles, ohne auch nur einen Tropfen zu verlieren. Danach leckte sie mich langsam sauber, fast zärtlich, bis mein Schwanz nur noch leicht zuckte.
Ich lag da, schwer atmend, das Herz raste. Schuldgefühle meldeten sich sofort – ich war gekommen, ohne sie auch nur berührt zu haben. Also drehte ich mich zur Seite, schob mich tiefer und zog sie an den Hüften zu mir. Sie trug noch das enge Kleid des Krankenschwesterkostüms, aber der Saum war bereits hochgeschoben. Ich küsste die Innenseiten ihrer Schenkel, spürte, wie sie zitterte. Ihre Haut war weich, glatt, und sie roch… anders. Intensiver. Erregter.
„Komm her“, murmelte ich heiser und zog ihren Slip zur Seite. Ihre Schamlippen waren bereits geschwollen und nass. Ich fuhr mit der Zunge durch ihre Spalte, kostete ihren Geschmack – süß, leicht salzig, unglaublich erregend. Sie stieß ein leises, hohes Wimmern aus und drückte ihr Becken gegen mein Gesicht. Ich fand ihre Klitoris, umkreiste sie mit der Zungenspitze, saugte sanft, dann fester. Zwei Finger glitten in sie hinein, krümmten sich und suchten diesen einen Punkt.
„Oh Gott… ja… genau da…“, stieß sie hervor. Ihre Stimme klang fremd, aber in diesem Moment war mir alles egal. Ich leckte sie mit allem, was ich hatte – lange, flache Zungenstriche, schnelle Wirbel um ihre Perle, saugende Küsse. Ihre Oberschenkel pressten sich um meinen Kopf, ihre Finger krallten sich in meine Haare. Sie wurde immer lauter, immer hektischer. Dann plötzlich versteifte sich ihr ganzer Körper.
„Ich… ich komme… fuck…“
Ein langer, zittriger Schrei erfüllte das dunkle Schlafzimmer. Ihre Muschi zog sich krampfartig um meine Finger zusammen, heiße Feuchtigkeit lief über mein Kinn. Ich leckte sie weiter, sanfter jetzt, bis die Zuckungen nachließen und sie erschöpft zurück aufs Kissen sank.
Mein Schwanz war längst wieder steinhart. Ich kroch über sie, schob das Kleidchen ganz nach oben und zog es ihr schließlich über den Kopf. Ihre Brüste waren etwas kleiner als ich sie in Erinnerung hatte, die Nippel hart wie Kiesel. Ich saugte an einem, während ich meinen Schwanz an ihrer nassen Öffnung positionierte. Mit einem langen, tiefen Stoß glitt ich in sie hinein.
Enge. Heiße, pulsierende Enge. Es fühlte sich anders an als sonst – enger, glatter, fast, als würde sie mich melken. Ich stöhnte laut auf und begann, mich in ihr zu bewegen. Erst langsam, genüsslich, dann immer härter. Das Klatschen unserer Körper hallte durch den Raum. Sie schlang die Beine um meine Hüften und zog mich tiefer.
„Fick mich… härter… bitte…“, bettelte sie mit dieser fremden, geilen Stimme.
Ich gab ihr, was sie wollte. Stieß tief und schnell in sie hinein, spürte, wie meine Eier gegen ihren Arsch klatschten. Ihre Fingernägel kratzten über meinen Rücken. Nach ein paar Minuten zog ich mich zurück, drehte sie auf den Bauch und zog ihren Hintern hoch. Von hinten sah sie… anders aus. Schlanker, der Arsch runder. Ich drang erneut in sie ein, griff in ihre Haare und zog ihren Kopf leicht nach hinten, während ich sie hart von hinten nahm.
Sie schrie vor Lust. Das Kopfteil des Bettes schlug rhythmisch gegen die Wand. Ich klatschte ihr auf den Arsch, einmal, zweimal, sah, wie die Haut rot wurde. Das schien sie nur noch mehr anzumachen. Ihre Muschi zog sich um meinen Schwanz zusammen, als wollte sie mich nie wieder loslassen.
„Noch mal… ich will noch mal kommen…“, keuchte sie.
Ich wurde langsamer, kreiste mit den Hüften, rieb mit jedem Stoß über ihren G-Punkt. Ihre Beine begannen zu zittern. Ich griff um sie herum, fand ihre Klit und rieb sie in kleinen, schnellen Kreisen. Das war zu viel. Sie explodierte ein zweites Mal, schrie in das Kissen, ihr ganzer Körper bebte. Ich spürte, wie ihre Wände mich massierten, und das trieb auch mich fast über die Kante.
Aber ich wollte noch nicht kommen. Ich zog mich aus ihr zurück, legte mich auf den Rücken und zog sie auf mich. Sie setzte sich auf meinen Schwanz, nahm ihn komplett in sich auf und begann, mich zu reiten. Langsam zuerst, dann immer schneller. Ihre Brüste wippten im schwachen Licht, das durch die Jalousien fiel. Ich umfasste sie, knetete sie, zwirbelte ihre Nippel. Sie warf den Kopf in den Nacken und stöhnte laut.
„Du fühlst dich so gut an… so verdammt gut…“, flüsterte sie. Wieder diese fremde Nuance in ihrer Stimme. Wieder ignorierte ich sie.
Ich setzte mich auf, umschlang sie mit den Armen und stieß von unten in sie hinein. Wir waren jetzt ganz nah, Brust an Brust, ihr Gesicht direkt vor meinem. Im Dunkeln konnte ich nur Konturen erkennen – die vollen Lippen, die hohen Wangenknochen. Sie küsste mich plötzlich, tief und hungrig, ihre Zunge drang in meinen Mund. Der Kuss war anders. Wild, fast verzweifelt. Ich erwiderte ihn, während ich weiter in sie stieß.
Schweiß lief über unsere Körper. Das Zimmer roch nach Sex, nach ihrer Erregung, nach meinem Sperma von vorhin. Ich spürte, wie der nächste Orgasmus in mir aufstieg. Diesmal würde ich nicht mehr aufhören können.
„Ich komme gleich… tief in dir…“, warnte ich sie zwischen zwei Stößen.
„Ja… gib’s mir… füll mich…“, bettelte sie und ritt mich noch schneller.
Ich packte ihren Arsch mit beiden Händen, hielt sie fest und stieß ein letztes Mal hart nach oben. Der Höhepunkt traf mich wie ein Schlag. Mein Schwanz pulsierte, Schub um Schub pumpte ich meinen Samen in sie hinein. Sie kam gleichzeitig mit mir, ihre Muschi melkte jeden Tropfen aus mir heraus. Wir zitterten beide, klammerten uns aneinander, stöhnten in den Mund des anderen.
Danach blieben wir einfach so sitzen. Mein Schwanz noch halb hart in ihr, ihre Arme um meinen Nacken geschlungen. Unser Atem vermischte sich. Langsam kam ich wieder zu mir. Das Adrenalin ließ nach. Und dann fielen mir Dinge auf, die nicht passten.
Die Haare. Etwas länger, glatter. Die Form der Brüste in meinen Händen. Der Geruch. Der Geschmack. Die Art, wie sie sich bewegte.
Mein Herz begann zu rasen. Ich schob sie sanft von mir herunter, stand auf und tastete nach dem Lichtschalter der Nachttischlampe. Das warme Licht flammte auf.
Und da saß sie.
Nicht Anna.
Sarah.
Annas jüngere Schwester.
Sie trug noch die Reste des Hexenkostüms – den schwarzen BH mit Spitze, den sie unter dem Umhang getragen hatte, und einen winzigen schwarzen Slip, der jetzt zur Seite geschoben war. Ihr Gesicht war gerötet, die Lippen geschwollen von unseren Küssen. Sie sah mich direkt an, ohne Scham, fast mit einem kleinen, zufriedenen Lächeln.
„Sarah… was zur… fuck…“ Meine Stimme versagte. Ich taumelte einen Schritt zurück, stieß gegen den Kleiderschrank.
Sie setzte sich auf, zog die Decke halb über ihre nackten Brüste. Nicht aus Scham, eher aus Gewohnheit. „Hi, Tom.“
„Wo ist Anna?!“ Meine Stimme klang viel zu laut in dem kleinen Zimmer.
„Noch auf der Party. Sie hat gesagt, sie bleibt noch ein bisschen bei den Jungs aus der WG. Hat mich gebeten, nach dir zu sehen, weil du so fertig warst. Ich hab den Schlüssel benutzt, den sie mir gegeben hat.“ Sarah zuckte mit den Schultern, als wäre das alles vollkommen normal. „Ich wollte eigentlich nur nachschauen, ob du okay bist. Aber dann… lagst du da. Und ich hab dich schon immer gewollt, Tom. Anna erzählt ständig, wie gut du im Bett bist. Wie du sie zum Schreien bringst. Wie du sie leckst, bis sie fast ohnmächtig wird. Ich wollte es endlich selbst spüren.“
Ich starrte sie an. Meine Schwester im Geiste. Die Frau, die wir beide seit zwei Jahren kannten. Die bei Familienfeiern immer am anderen Ende des Tisches saß und mich manchmal etwas zu lange ansah. Die jetzt mit meinem Sperma zwischen den Beinen auf meinem Bett saß.
„Das ist krank, Sarah. Das ist… das zerstört alles.“
Sie stand auf. Nackt, bis auf den verrutschten Slip. Ihr Körper war schlanker als Annas, die Hüften schmaler, die Taille deutlicher betont. Ihre Beine waren endlos. Sie kam langsam auf mich zu.
„Vielleicht. Aber es war gut, oder? Gib’s zu. Es hat sich anders angefühlt. Besser. Du hast mich gefickt, als hättest du es schon immer gewollt.“
Ich wollte widersprechen, aber die Worte blieben mir im Hals stecken. Weil sie recht hatte. Es hatte sich anders angefühlt. Intensiver. Verbotener. Und genau das machte es so verdammt geil.
In diesem Moment hörten wir beide, wie die Wohnungstür aufgeschlossen wurde. Schritte im Flur. Annas Stimme, etwas angetrunken und fröhlich. „Tom? Bist du noch wach? Ich hab uns noch eine Flasche Sekt mitgebracht…“
Sarah und ich sahen uns an. Panik in meinen Augen. In ihren nur dieses schelmische Funkeln. Sie griff nach ihrem Hexenumhang, der über dem Stuhl lag, und warf ihn sich über die Schultern. Dann flüsterte sie: „Du wirst ihr nichts sagen. Nicht heute Nacht. Wir regeln das später.“
Sie schlüpfte an mir vorbei, öffnete leise die Schlafzimmertür und verschwand im dunklen Flur. Ich hörte, wie sie Anna im Flur traf. Hörte Annas überraschte Stimme: „Sarah? Was machst du denn hier?“
„Tom war total fertig. Ich hab ihn ins Bett gebracht. Er schläft schon tief und fest. Ich wollte gerade gehen.“
Ich stand da, nackt, mit ihrem Geruch an mir, ihrem Geschmack noch im Mund, meinem eigenen Sperma, das jetzt langsam aus ihr herauslief, während sie mit meiner Freundin redete. Mein Herz schlug so hart, dass ich dachte, es würde zerspringen.
Anna kam kurz darauf ins Schlafzimmer. Sie roch nach frischer Nachtluft und einem Hauch Zigarettenrauch. Lächelte mich müde an. „Hey, mein Doktor. Alles okay? Sarah meinte, du wärst sofort weg gewesen.“
Ich nickte nur, brachte kein Wort heraus. Sie zog sich aus, schlüpfte in eines meiner alten T-Shirts und legte sich neben mich. Ihr Körper fühlte sich vertraut an. Warm. Sicher.
Aber ich spürte Sarah noch. In mir. An mir. Ihren Geschmack. Das Gefühl, wie sie sich um meinen Schwanz zusammengezogen hatte. Wie sie gekommen war. Zweimal. Mit meiner Zunge. Mit meinem Schwanz.
Anna kuschelte sich an mich, legte ihren Kopf auf meine Brust. „Ich liebe dich“, murmelte sie schon halb im Schlaf.
Ich antwortete nicht. Starrte nur an die Decke.
Draußen im Flur hörte ich, wie die Wohnungstür leise ins Schloss fiel. Sarah ging. Ohne ein weiteres Wort. Aber ich wusste, dass das nicht das Ende war. Ich spürte ihren Blick noch auf mir, auch wenn sie längst weg war. Dieses wissende, gierige Lächeln.
Und tief in mir, unter all der Panik und dem schlechten Gewissen, regte sich etwas anderes. Etwas Dunkles. Etwas, das bereits überlegte, wann und wie wir das wiederholen könnten.
Ich schloss die Augen und versuchte, nicht daran zu denken, wie eng sie gewesen war. Wie nass. Wie laut sie gestöhnt hatte, als ich sie von hinten genommen hatte. Wie ihre Beine gezittert hatten, als sie auf mir geritten war.
Es war falsch. So verdammt falsch.
Und genau das machte es so unvergesslich.
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Comments2
Anonymous22 days ago mega geil die wendung am ende, total tabulos!
Anonymous29 days ago Heiß und verboten, genau mein Ding. Mehr davon!