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Wenn die Maske fällt...

Mila26 Geschichten

Seit drei Jahren ist Jonas mein schwuler bester Freund. Der Mann, bei dem ich mich ohne jedes Bedenken ausziehe, der in meinem Bett schläft und mit dem ich meine intimsten Gedanken teile. Ich habe ihm vollkommen vertraut.

Bis ich vor wenigen Tagen herausfand, dass seine angebliche Homosexualität von der ersten Sekunde an eine einzige, berechnende Lüge war. Er hat mir dieses Theater jahrelang nur vorgespielt, um mir nah zu sein und jede Hemmung vor ihm zu verlieren.

Andere Frauen hätten ihn wütend zur Rede gestellt oder hochkant rausgeworfen. Ich nicht. Ich lasse ihn bewusst in dem Glauben, dass seine Tarnung felsenfest steht. Er ahnt nicht, dass ich die Wahrheit kenne – und dass ich ab heute seine eigene Falle gegen ihn verwende. Ich nutze seine angebliche Harmlosigkeit aus, um ihn mit gezielten Provokationen so lange an den Rand des Wahnsinns zu treiben, bis er die Beherrschung komplett verliert.

Es war ein ganz normaler Freitagabend in meiner Wohnung. Draußen klatschte monotoner Regen gegen die Scheiben, auf dem Tisch stand eine angebrochene Flasche Wein. Jonas saß völlig tiefenentspannt auf meiner Couch, ein Bein über das andere geschlagen. Er mimte den perfekten, harmlosen Kumpel. Jedenfalls glaubte er, dass ich genau das in ihm sah.

Ich stand von der Couch auf, streckte mich ausgiebig und merkte sofort, wie seine Augen für einen Bruchteil einer Sekunde an meiner Taille kleben blieben.

„Ich muss dir kurz was zeigen“, sagte ich mit genau der beiläufigen Stimme, die wir seit Jahren nutzten. „Ich habe mir online Wäsche bestellt und bin unsicher. Du musst mir ehrlich sagen, ob das zu viel ist.“

Ohne seine Antwort abzuwarten, ging ich ins Schlafzimmer und ließ die Tür sperrangelweit offen. Ich zog mein Shirt über den Kopf und streifte die Hose ab. Ich wusste ganz genau, dass er von seinem Platz auf dem Sofa über den Flurspiegel freie Sicht auf mein Schlafzimmer hatte.

Ich schlüpfte in ein hauchdünnes, schwarzes Spitzen-Set. Der Stoff war fast transparent, hielt kaum etwas verborgen und betonte jede Kurve. Dann ging ich langsam zurück ins Wohnzimmer. Barfuß, die Haare offen, ohne jede Hülle der Scham.

Ich blieb direkt vor seinen Beinen stehen. „Und? ehrlich jetzt. Sieht das billig aus?“

Jonas erstarrte. Das Weinglas in seiner Hand verharrte auf halbem Weg zum Mund. Seine Augen fixierten meinen Körper, bevor er hektisch versuchte, seinen Blick wieder unter Kontrolle zu bringen. Doch ich sah es genau: Die Ader an seinem Hals fing an, schwer und schnell zu pochen. Seine Haltung war steif wie ein Brett.

„Es… steht dir gut“, brachte er heraus. Seine Stimme war deutlich rauer als sonst, das gewohnte spritzige Kumpel-Lachen blieb komplett aus.

„Bist du sicher?“, hakte ich nach und machte noch einen Schritt auf ihn zu. Ich beugte mich leicht zu ihm herunter, sodass mein Ausschnitt nur Zentimeter von seinem Gesicht entfernt war. „Schau mal hinten am Rücken. Ich glaube, der Bügel sitzt schief. Greif mal drunter und richte das für mich.“

Ich drehte ihm den Rücken zu und setzte mich ganz dicht neben ihn auf die Kante der Couch. Ich spürte die kochende Hitze, die von seinem Körper ausging. Seine Hände zögerten. Als seine Fingerspitzen schließlich meine nackte Haut am Rücken berührten, zitterten sie leicht.

Er versuchte verzweifelt, den Haken zu richten, doch seine Finger waren taub vor Anspannung.

Ich drehte den Kopf über die Schulter, sah ihm direkt in die Augen und flüsterte leise: „Jonas? Warum atmest du auf einmal so schwer?“

Seine Finger verkrampften sich in meinem Rücken. Die Maske bröckelte mit jedem einzelnen Atemzug.

Jonas schluckte spürbar. Sein Kehlkopf bewegte sich hektisch, und seine Hände lagen wie gelähmt auf meiner nackten Haut. Er versuchte verzweifelt, den gewohnten lockeren Tonfall in seine Stimme zu bringen, aber was herauskam, war nur ein raues, brüchiges Krächzen.

„Es… es ist nur verdammt warm hier drin“, presste er hervor und wollte seine Hand vorsichtig zurückziehen.

Doch das ließ ich nicht zu. Ich drehte mich langsam zu ihm herum und schlug ein Bein über seinen Oberschenkel. Die feine Spitze meines Höschens streifte dabei direkt den festen Stoff seiner Jeans. Ich sah ganz genau, wie sein Blick augenblicklich auf meine Lippen wanderte und dort kleben blieb. Der harmlose Kumpel war schlagartig verschwunden. In seinen Pupillen brannte pure, unkontrollierte Gier.

„Meinst du wirklich?“, flüsterte ich und legte meine Hand wie selbstverständlich auf sein Knie. Ich strich langsam den Stoff seiner Hose entlang nach oben. „Du bist so extrem angespannt, Jonas. Deine Muskeln sind steinhart.“

Unter meinen Fingern spürte ich, wie sein gesamter Körper krampfte. Seine Atmung wurde flacher und schneller. Und genau in diesem Moment glitt mein Handrücken ganz beiläufig gegen die deutliche, harte Wölbung, die sich unter seinem Reißverschluss abzeichnete. Seine Erektion war nicht mehr zu übersehen.

Jonas schloss für einen kurzen Moment die Augen. Ein leises, tiefes Stöhnen entwich seiner Kehle. Er kämpfte sichtbar mit jeder Faser seines Körpers darum, die Hand von meinem Rücken zu nehmen, aber die biologische Reaktion verriet ihn komplett.

„Du musst dich wirklich mal entspannen“, raunte ich ganz dicht an seinem Ohr und fuhr mit meinen Fingerspitzen langsam seinen Nacken entlang. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich glatt denken, dass du mich gerade am liebsten auf dieser Couch einnehmen willst.“

Das war der eine Satz zu viel. Der Tropfen, der seine jahrelange Beherrschung auf einen Schlag vernichtete.

Jonas riss die Augen auf. Die Maske der gespielten Unschuld zerbrach in einem einzigen Bruchteil einer Sekunde. Er packte mein Handgelenk, drückte es fest in das Polster der Couch und drehte mich mit einer einzigen, harten Bewegung unter sich. Er verlor komplett die Kontrolle. Sein schweres Gewicht lag auf mir, seine Brust hob und senkte sich rasend schnell, und sein harter Schwanz drückte unerbittlich gegen meine nackte Hüfte.

„Hör auf, dieses verdammte Spiel zu spielen“, knurrte er mit einer rauen, tiefen Stimme, die ich noch nie an ihm gehört hatte. Seine freie Hand fuhr fest in meine Haare und zog meinen Kopf nach hinten. „Du hast nicht die geringste Ahnung, was du hier gerade anrichtest.“

Ich sah ihm direkt in die abgedunkelten Augen. Mein Herz raste, eine kochende Welle schoss durch meinen Unterleib – und auf meinen Lippen bildete sich ein lückenlos triumphierendes Lächeln.

Mein Lächeln ließ Jonas augenblicklich erstarren. Die Wut und die Jahre unterdrückter Gier in seinen Augen wichen für einen Bruchteil einer Sekunde kompletter Verwirrung. Er hatte Panik oder Angst erwartet. Stattdessen sah er in ein Gesicht, das genau diesen Ausbruch gezielt provoziert hatte.

„Warum lachst du?“, presste er durch die Zähne hervor. Sein Griff in meinen Haaren wurde nicht lockerer, aber seine Haltung verriet, dass sein Dominanzgefühl gerade ins Wanken geriet.

Ich hob langsam meine freie Hand und fuhr mit dem Zeigefinger über seine angespannte Kieferlinie.

„Weil du wirklich geglaubt hast, dass deine kleine Schwulen-Nummer ewig funktioniert“, flüsterte ich spöttisch.

Jonas lief schlagartig die Farbe aus dem Gesicht. Seine Pupillen verengten sich, der Atem stockte ihm in der Kehle. „Was… wovon redest du?“

„Ach, komm schon, Jonas“, raunte ich und drückte meine Hüfte noch ein Stück gezielter gegen seine harte Erektion. „Seit drei Jahren spielst du mir den verständnisvollen, harmlosen Kumpel vor. Nur um in meinem Bett zu schlafen. Nur um mich nackt zu sehen. Glaubst du wirklich, ich merke das nicht?“

Der Schock saß tief. Seine Beherrschung bröckelte jetzt nicht mehr nur wegen der Geilheit, sondern weil sein gesamtes Lügengebäude zusammenbrach.

„Du… du weißt es?“, stammelte er. Die feste, dominante Stimme war weg. Für einen Moment war er wieder der ertappte Schwindler.

„Ich weiß es seit Tagen“, antwortete ich und strich ihm langsam über den Nacken. „Und weißt du, was das Beste daran ist? Ich hätte dich hochkant rauswerfen können. Aber ich wollte sehen, wie lange du durchhältst, bevor du vor Verlangen den Verstand verlierst.“

Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag. Er begriff augenblicklich, wer hier in Wahrheit die Regie geführt hatte. Ich hatte ihn nicht nur verführt, ich hatte seine eigene Lüge als Waffe gegen ihn verwendet.

Ein dunkles, raues Lachen entwich seiner Kehle. Die Verwirrung in seinen Augen verwandelte sich augenblicklich in reine, ungebündelte Lust. Der Zwang zur Maskerade war weg. Er musste nicht mehr schauspielern.

„Du bist verdammt gerissen“, knurrte er. Seine Hand wanderte von meinen Haaren runter zu meinem Nacken, um meinen Kopf fest auf den Kissen zu fixieren. „Du hast das alles nur gemacht, um mich leiden zu sehen?“

„Ich habe es gemacht, weil ich genau das hier wollte“, raunte ich und sah ihm direkt in die Augen. „Aber zu meinen Bedingungen.“

Jonas wartete keine Sekunde länger. Er beugte sich hinab und presste seine Lippen auf meine. Der Kuss war wild, gierig und ohne jede Rücksicht. Jahrelanges Warten, Verstecken und aufgestaute Lust entluden sich auf einen Schlag. Seine Zunge drang tief in meinen Mund ein, während seine freie Hand nach unten fuhr und den dünnen Spitzenstoff meines Höschens mit einem harten Ruck zur Seite schob.

Seine Finger gruben sich tief in meine Hüfte. Der Kuss war rau, gierig und hemmungslos. Drei Jahre unterdrücktes Verlangen explodierten in einem einzigen Moment. Ich erwiderte den Kuss genauso hart, schlang meine Beine um seine Taille und zog ihn fest an mich heran.

Ich spürte die kochende Hitze seiner Haut durch den Stoff seines Shirts. Mit einer einzigen harten Bewegung riss er mir die feine Spitze vom Körper. Der Stoff platzte auf, ohne dass er auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde von meinen Lippen abließ.

„Keine Maske mehr“, keuchte er rauchig an meinem Ohr.

„Keine Maske mehr“, flüsterte ich zurück.

Er greift an seinen Gürtel, riss den Reißverschluss seiner Jeans auf und befreite seine schwere, steife Erektion. Ohne langes Vorspiel packte er meine Oberschenkel, spreizte sie weit auseinander und drückte sich mit einem harten, tiefen Stoß komplett in mich hinein.

Ein lauter, erstickter Schrei entfuhr meiner Kehle. Er füllte mich augenblicklich vollkommen aus. Die Wucht des Eindringens ließ das gesamte Sofa erzittern. Jonas zögerte keine Sekunde, sondern legte sofort ein schnelles, unerbittliches Tempo vor.

Jeder einzelne Stoß war mächtig und geladen mit jahrelang aufgestauter Gier. Seine Hände fixierten meine Hüften, seine Finger gruben sich tief in mein Fleisch. Ich warf den Kopf nach hinten, krallte meine Fingernägel in seine Schultern und stieß ihm mit jeder Faser meines Körpers entgegen. Das Klatschen unserer Körper hallte laut im Raum wider.

„Sieh mich an!“, befahl er heiser und zog mein Kinn nach oben.

Ich starrte direkt in seine dunklen, wilden Augen. Meine Fotzenmuskeln krampften sich extrem eng um seinen harten Schwanz zusammen. Die rasende Geschwindigkeit, die Hitze und seine rohe Dominanz trieben mich augenblicklich über die Kante. Ein gewaltiger Orgasmus fuhr wie ein Stromschlag durch meinen Unterleib, und ich schrie meine Lust unkontrolliert heraus.

Die plötzliche Enge in mir brachte ihn sofort zum Einsturz. Jonas knurrte tief wie ein Raubtier, rammte sich ein letztes Mal mit ganzer Kraft bis zum Anschlag in mich hinein und spritzte seine heiße, gewaltige Ladung in mehreren Schüben tief in meine Fotze.

Er sank schwer über mir zusammen, sein Atem ging rasend schnell, während er seinen Kopf in meinem Nacken vergrub und das Zittern seiner Muskeln langsam nachließ.

Jonas blieb noch einen Moment schwer auf mir liegen. Sein Atem, der gerade noch rasend schnell gegangen war, beruhigte sich langsam und strich heiß über mein Gesicht. Er hob den Kopf, stützte sich auf die Unterarme und sah mich an. Kein gespieltes, harmloses Lächeln mehr, kein „schwuler bester Freund“-Getue. Sein Blick war jetzt ernst, direkt und vollkommen besitzergreifend.

Er strich mir eine verschwitzte Haarsträhne aus der Stirn. „Drei Jahre“, murmelte er mit dieser tieferen, raueren Stimme, die er die ganze Zeit vor mir versteckt hatte. „Drei Jahre habe ich das durchgezogen. Drei Jahre lang jede deiner Geschichten über andere Männer ertragen, während ich nur dich wollte.“

Ich sah ihn an. Mein Puls beruhigte sich, aber das elektrische Prickeln unter der Haut war noch immer da. „Und es war dir das alles wert? Die ganze Show? Das Versteckspiel?“

Er grinste – kein gespieltes, sondern ein echtes, triumphierendes Grinsen. „Jede einzelne Sekunde. Wenn ich wusste, dass ich am Abend neben dir im Bett liegen konnte, während du in Unterwäsche vor mir herumliefst und dachtest, ich wäre völlig ungefährlich... das war die beste Folter meines Lebens.“

Er beugte sich vor und hauchte einen Kuss auf meine Lippe. Es war kein fordernder Kuss mehr, sondern ein versprechender.

„Aber jetzt“, fuhr er fort, während er sich zur Seite rollte und mich mit sich zog, sodass ich in seinem Arm lag, „ist die Zeit der Spiele vorbei. Die Maske ist ab. Jetzt weißt du, wer ich bin – und was ich mit dir vorhabe.“

Er zog die Decke über uns. Die alte, vorsichtige Distanz zwischen uns war endgültig pulverisiert. Ich war nicht mehr seine beste Freundin, die er täuschte. Ich war die Frau, die ihn endlich am Haken hatte – und die wusste, dass er ab heute mir gehörte.

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